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[Mist}verstanden

8. Dezember 2016Leave a commentKommunikation, LebenBy Antony Kurz

Irgendetwas stinkt!

Ich hatte in letzter Zeit einige Situationen, bei denen ich feststellen musste, dass ich mit dem Ergebnis von Kommunikation zu kämpfen habe – sowohl mit dem, was bei mir ankommt, als auch mit den teilweise extrem negativen Reaktionen auf mich als Sender, obwohl ich eigentlich nur helfen wollte, nur meine Meinung gesagt habe, nur eine Frage gestellt habe, nur mein Feedback geben wollte, nur …

Warum kommt das nicht an, was man sagen wollte, was man sich gedacht hat, was man vermitteln wollte, was man mit seinem Tun erreichen wollte? Oder umgekehrt – Warum hat man bei Gesagtem, Getanem und Vermitteltem seines Gegenübers ein komisches Gefühl, fühlt man sich angegriffen, vermutet man eine Hinterlist und tut sich schwer die Botschaft positiv aufzunehmen, oder kann man es nicht einfach unbewertet stehen lassen? Warum nehmen wir immer wieder an, dass da etwas stinkt?

Von den Schöngeistern stammen wir nicht ab

Die evolutionstechnische Erklärung ist ja recht plausibel. Unsere Vorfahren mussten sich auf die Gefahr, das Negative, auf das Auftauchen des Säbelzahntigers fokussieren, um zu überleben. Diejenigen, die ihre Aufmerksamkeit auf die schönen und wohlriechenden Blumen gerichtet haben, wurden vom Säbelzahntiger überrascht, was zumeist tödlich endete. Und von denen stammen wir nicht ab, wie eine meiner Lehrerinnen gerne zu sagen pflegte.

Heute reagieren wir auf die Säbelzahntiger-Gefahr bereits …

  • wenn uns die Formulierung in einem Mail missfällt und wir malen uns gleich aus, was sich der Sender dabei wohl gedacht haben könnte, obwohl der Absender sich dabei rein gar nichts gedacht hat.
  • wenn unser Kommunikationspartner bei einem Telefonat für unseren Geschmack zu schnell aufgelegt hat. Dabei hatte er nur eine schlechte Verbindung.
  • wenn unser Gegenüber durch seine Körpersprache und Mimik bei uns negative Emotionen auslöst, dabei fühlt er sich einfach nur nicht wohl und das hat gar nichts mit uns zu tun.
  • wenn eine unserer Aussagen kommentiert wird und wir uns angegriffen fühlen, obwohl unser Gesprächspartner nur seine Meinung kundtut.
  • wenn uns eine SMS-Nachricht in Rage bringt, nur weil wir sie zur falschen Zeit lesen, wofür der Sender nun wirklich nichts kann.
  • wenn wir das Gefühl haben, dass uns niemand zuhört und wir nicht die von uns gewünschte Aufmerksamkeit bekommen. Wir sind ja auch nicht immer der Nabel der Welt!

Sowohl als Sender als auch als Empfänger produzieren wir Gedanken[mist}, der die Kommunikation verpestet und manchmal sogar Beziehungen gefährdet und zerstört.

[Mist} ist kein Dünger für Kommunikation

Der Dünger für gute Kommunikation und gegenseitiges Verstehen ist das unvoreingenommene Zuhören und Wahrnehmen, das sich Hineinversetzen-Können in sein Gegenüber und das ehrliche Verstehen-Wollen. Nicht die ausgefeilte Rhetorik und die Verwendung schwer auszusprechender Fremdwörter und Fachausdrücke führen zum Ziel, sondern der Respekt und die Wertschätzung gegenüber seinem Kommunikationspartner sind der Kompost für einen fruchtbringenden Austausch.

Nicht (mehr) zu kommunizieren ist übrigens keine Option. Dadurch wird nur noch mehr Gedanken[mist} angehäuft, der die Kommunikationskanäle mehr und mehr verstopft.

Danke fürs Lesen, Aufnehmen, Reflektieren, Weiterkommunizieren und Feedbacken!

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Über den Autor

Antony Kurz

Als Berater, Coach und Sinnstifter für Menschen und Organisationen beschäftige ich mich mit der wirksamen Nutzung von Potentialen und schreibe dabei den Führungskräften als Multiplikatoren eine bedeutende Rolle zu.

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